
Hoffnung für Julian
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Deine Hilfe macht den Unterschied!
Das ist Julian, der aufgrund einer Hirnblutung mittlerweile schwer pflegebedürftig ist, ... doch der Reihe nach.
Ich bin Yannick, 28 Jahre alt, und ich schreibe diese Zeilen für meinen Zwillingsbruder Julian. Wir haben uns immer alles geteilt – vom Kinderzimmer bis zu unserer WG während des Studiums und unserer Leidenschaft fürs Handballspielen. Doch seit dem 25. Juni 2021 ist nichts mehr wie vorher.
Ein Schicksalsschlag, der alles verändert hat:
An diesem Tag stand Julian mit seinem Team auf dem Handballfeld, bereit für ein wichtiges Spiel. Doch plötzlich ging es ihm schlecht: Schwindel, Sehstörungen – dann brach er zusammen. Die Diagnose im Krankenhaus war ein Albtraum: Schwere Hirnblutung durch eine angeborene Gefäßanomalie.
Von diesem Moment an begann für Julian ein harter Kampf ums Überleben:
• Mehrere Notoperationen und Komplikationen wie Lungenentzündungen und Infektionen.
• Monatelanger Aufenthalt auf der Intensivstation
• Schwere körperliche und kognitive Einschränkungen: Julian kann nicht sprechen, nicht selbstständig essen und ist auf umfassende Pflege angewiesen.
Unsere Familie kämpft – und gibt nicht auf:
Seit Mai 2022 pflegen meine Eltern Julian rund um die Uhr zu Hause. Sie haben das Wohnzimmer in ein Krankenzimmer und einen Therapieraum umgewandelt, ihr Leben der Notsituation angepasst. Unser Vater hat seinen Job reduziert und meine Mutter arbeitet nur noch von zu Hause aus, um immer für Julian da zu sein.
Doch trotz aller Herausforderungen gibt Julian nicht auf. Er kämpft sich durch jeden Tag – und wir kämpfen mit ihm.
Seit dem Unglück hat Julian bereits mehrere Reha-Aufenthalte absolviert, die von der Krankenkasse übernommen wurden. Direkt nach der ersten Operation kam er in die St. Mauritius Therapieklinik, wo er zunächst gute Fortschritte machte. Doch nach einer erneuten Hirnblutung verschlechterte sich sein Zustand drastisch, und es folgten komplizierte Operationen sowie ein langer Aufenthalt im Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD).
Anschließend war Julian mehrfach im Alexianer in Krefeld zur neurologischen Frührehabilitation, wo er mit Hilfe von Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie kleine Fortschritte erzielte. Doch das rehabilitative Potenzial war begrenzt, und die Therapie musste vorerst beendet werden.
Aufenthalte in Lindlar – Hoffnung und Rückschläge.
Besonders Richtungsweisend waren die beiden Aufenthalte im Logopädisch-interdisziplinären Therapie-Zentrum in Lindlar. Dort erhielt Julian intensive neurologische Rehabilitationsmaßnahmen und spezialisierte Therapien, um seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten zu verbessern.
Es wurde deutlich, dass die klassischen Reha-Maßnahmen, die über die Krankenkassen finanziert werden, nicht ausreichen, um Julians Potenzial voll auszuschöpfen. Doch wir wissen, dass er mehr erreichen kann – mit den richtigen Therapien.
Warum wir jetzt Deine Hilfe brauchen.
Julian hat noch Potenzial zur Verbesserung. Besonders viel Hoffnung setzen wir auf eine Intensivtherapie im Zentrum der Rehabilitation in Pforzheim. Dort bekommt er genau die Förderung, die er braucht: Tägliche, mehrstündige Therapieeinheiten und ein Team, das auf schwere neurologische Fälle spezialisiert ist.
Doch diese Therapie kostet rund 50.000 Euro für acht Wochen Aufenthalt– und die Krankenkasse übernimmt nichts davon. Alleine können wir das nicht stemmen.
Du kannst uns helfen, Julian diese Chance zu geben.
Jede Spende – egal wie klein oder groß – bringt uns diesem Ziel näher. Du schenkst Julian damit die Möglichkeit, wieder ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen und aktiv am Leben teilzuhaben.
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Julians Geschichte zu lesen. Es fällt mir nicht leicht, um Hilfe zu bitten, aber für Julian mache ich es aus tiefstem Herzen. Jede Unterstützung, jede Nachricht und jede Spende gibt uns Kraft und Hoffnung. Danke, dass Du uns auf diesem Weg begleitest.
Yannick
Organizer
Gerd Kamp
Organizer
Mülheim, Nordrhein-Westfalen