Brauche Hilfe – Gegen die Repression und für den Aktivismus!

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Brauche Hilfe – Gegen die Repression und für den Aktivismus!

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Ich bin Penelope Alva @queerfemheart , lesbische Transfrau, queerfeministische Aktivistin und Gründerin von Queermany Berlin. Seit 2020 widme ich mein Leben dem Aktivismus. Von Fridays for Future über die Letzte Generation bis hin zu Queermany, wo wir zuletzt mit über 260.000 Unterschriften gegen ein Sonderregister für trans, inter und nicht-binäre Personen auf Bundesebene gekämpft haben und aktuell das BaWü-Transregister bekämpfen.


Doch genau dieser Einsatz hat mich finanziell und psychisch an den Abgrund gebracht. Weil meine Energie in den Protest floss, blieb keine Zeit fürs Geldverdienen. Ein finanzielles Polster existiert kaum.

Die Realität 2026: Im Stich gelassen

Erst letzte Woche hatten wir im Juni einen neuen Hitzerekord von 41 Grad in Deutschland. Die Klimakrise eskaliert genau so, wie wir es vorhergesagt haben. Trotzdem fragen heute Leute distanziert nach der Letzten Generation. Die bittere Wahrheit ist: Wir wurden gesellschaftlich fallen gelassen.

Aktivist*innen werden vor Gerichten systematisch fertiggemacht und stehen vor existenziellen Zivilklagen. Auch ich habe teils heftige Klagen an der Backe – unter anderem vom Flughafen BER und der Airline Eurowings.

Um überhaupt die Kraft zu haben, mich auf diese riesigen Zivilverfahren zu konzentrieren, muss ich dringend die „kleineren“ Schulden und somit die verbliebenen Verfahrenskosten loswerden. Die eigentlichen Strafbefehle konnte ich vor einem Jahr zwar durch eine andere Spendenkampagne (Link ) zum Teil refinanzieren – nicht aber die dazugehörigen Verfahrenskosten und die Ausgaben für Queermany, die mich bis heute erdrücken.

Jeder Brief, jede Mahnung ist für mich als Autistin eine doppelte psychische Belastung. Nach einem autistischen Burnout - November 2025 bis März 2026 - stand ich vor dem Nichts. Aktuell droht mir sogar die Vollstreckung - Haftbefehl wegen eines verpassten Gerichtsvollziehertermin -, wenn ich jetzt nicht handle.


Wofür das Geld konkret gebraucht wird

Aktivismus- & Repressionskosten Letzte Generation:

400 € Sitzprotest Mannheim, Polizeirechnung
530 € Verfahrenskosten Sitzproteste Berlin
85 € Sitzprotest Darmstadt, Polizeirechnung
160 € Sitzprotest Flughafen BER, Polizeirechnung
210 € Sitzprotest Potsdam, Polizeirechnung

Queermany (Berlin), auf meinen Namen in Rechnung:

185 € Verlängerung meiner Weiterbildung zur Online-Marketing-Managerin, nach dem Burnout nötig, um den Abschluss zu sichern
620 € Professionelle Demobox für Queermany Berlin
450 € Vielfalt-Sticker, 2024, über 8 Versionen
60 € Demo-Transport gegen AfD 2026

135 € GoFundMe-Gebühren

Gesamtsumme - grob: ca. 2.835 €

Da manche Rechnungen 6-12 Monate alt sind, können sie durch Gebühren und somit die Zielsumme noch etwas höher ausfallen.


Warum ich jetzt um Unterstützung bitte

Am 12. September organisiere ich über das Netzwerk Queerfem und Queermany Berlin – gemeinsam mit Feministische Medizin, Terre des Femmes, lesbischen Aktivist*innen und weiteren Gruppen – die Queerfem* March Sterndemo. Wir sind Teil eines Berliner Bündnisses aus über 50 Gruppen und mit über 6 Demozüge durch die Stadt. Wir starten im Außenbezirk Lichtenberg mit dem Ziel Rotes Rathaus, um kurz vor den Berliner Senats- und Bezirkswahlen am 20. September eine echte queerfeministische politische Wende einzufordern: Gegen Gewalt & Verdrängung, für Selbstbestimmung & Teilhabe!

Doch damit dieser Tag gelingt, brauche ich selbst wieder Luft zum Atmen.

Neben der harten Aktivismus-Arbeit rauben mir die alltäglichen Anfeindungen wegen meiner Trans*-Identität enorm viel Kraft. Es wäre privat eine unendliche Entlastung, wenn ich nach all dem endlich wieder positive, erholsame Momente erleben könnte – Momente, in denen ich die Zeit mit befreundeten Aktivist*innen, meinen Freundinnen, den wichtigsten Menschen in meinem Leben und meiner Katze einfach genießen kann, statt permanent von Existenzangst gelähmt zu sein.

Jeder Beitrag – ob klein, groß oder als monatliche Unterstützung – rettet mich ein Stück vor der Repression und gibt mir im Alltag die Stabilität zurück, die ich so dringend brauche.

Von Herzen Danke,
Penelope Alva Frank


Kontakt via Instagram: @queerfemheart
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